10 Tipps für einen umweltfreundlicheren Alltag
Aug. 31, 2022
Der Schutz unserer Umwelt – ein wichtiges aktuelles Thema, welches uns alle betrifft. Manchmal ist es überwältigend, was um uns herum und mit unserer Erde alles passiert. Man fühlt sich hilflos angesichts der Umweltverschmutzung durch Fabriken, Verkehr usw. Es gibt jedoch viele Möglichkeiten, seinen eigenen Alltag etwas umweltfreundlicher zu gestalten. In diesem Blogartikel findest du einige Alternativen, auf die du umsteigen kannst, um der Umwelt ein bisschen zu helfen.
1. Steige auf umweltfreundlichere LED-Leuchtmittel um
Ein einfacher Schritt mit dem du der Umwelt etwas Gutes tust, ist, auf LED-Leuchtmittel umzusteigen. LED-Leuchten findest du mit warmen oder kaltem Licht, je nach Präferenz. Du erreichst ausserdem eine optimale Beleuchtung bei minimalem Verbrauch. Vermeide wenn möglich Halogenlampen, die im Durchschnitt 5- bis 8-mal mehr verbrauchen und eine viel kürzere Lebensdauer haben.
Bei melectronics, Media Markt, Micasa oder LightInTheBox, findest du LED-Leuchtmittel bekannter Marken, in verschiedenen Formen und mit unterschiedlichen Lichtstärken.
2. Spare Energie mit effizienteren Elektrogeräten
Wusstest du, dass Geräte im Standby-Modus weiterhin unnötig Energie verbrauchen? Wenn du eine Steckdosenleiste mit Schalter benutzt, kannst du alle deine Geräte (Fernseher, PC, Ladegerät usw.) auf einmal ausschalten! Und um die effizientesten Geräte auszuwählen, kannst du dich immer an der Energieetikette orientieren. Dort siehst du, wie effizient ein Gerät ist. Falls du noch genauer nachlesen willst, findest du auf der Website von EnergieSchweiz noch mehr Infos.
3. Spare Wasser dank intelligenterem Verbrauch
Hast du schon einmal von einem «Mousseur» gehört? Dabei handelt es sich um einen «Ring», den du an deinem Wasserhahn befestigen kannst. Damit kannst du bis zu 50 % Wasser sparen, ohne dass es dir überhaupt auffällt! Den Mousseur kannst du in vielen Geschäften kaufen.
Eine andere Weise, wie du Wasser sparen kannst, ist ein umweltfreundlicher Duschkopf. Damit kannst du den Wasserdurchfluss in deiner Dusche um 60 % reduzieren. Und schliesslich der Klassiker der Wasserspar-Tipps: Vermeide Bäder und nimm lieber eine schnelle Dusche.
4. Reduziere deinen Plastikverbrauch
Eines ist sicher: Es gibt zu viel Plastik auf dieser Welt. Eine einfache Möglichkeit, deinen Plastikkonsum zu reduzieren, sind Glasflaschen (neu oder recycelt). Du kannst auch wiederverwendbare Trinkflaschen kaufen, die nicht nur schöner aussehen, sondern auch stabiler sind. Eine grosse Auswahl an Trinkflaschen und Glasflaschen findest du in Online-Shops wie z. B. SIGG, Ochsner Sport oder auch VidaXL.
Wenn du einen Ersatz für Alufolie suchst, kannst du über wiederverwendbare Verpackungen nachdenken. Zum Beispiel kannst du dazu natürliche Wachs beschichtete Lebensmittelverpackungen nutzen, die zu 100 % umweltfreundlich und biologisch abbaubar sind. Die Verpackungen bewahren deine Reste sicher auf und schonen gleichzeitig unseren Planeten.
5. Probier’s mal mit einer neuen Beauty-Routine
Selfcare und Umweltschutz sind keine unvereinbaren Gegensätze. Mit festem Shampoo und fester Seife, die in den meisten Beauty-Shops erhältlich sind, kannst du Plastik einfach reduzieren. Du kannst dir auch waschbare Tücher zum Abschminken kaufen. Ein Monat Nutzung entspricht etwa 30 Wattepads. So sparst du Wasser und Strom, die für die Herstellung der Tücher benötigt werden. Ausserdem produzierst du viel weniger Abfall.
Man sollte ausserdem nicht vergessen, dass einige Bestandteile von Kosmetika eine Gefahr für das Ökosystem darstellen. Silikon zum Beispiel braucht bis zu 500 Jahre, bis es abgebaut ist. Wähle daher Marken, die Produkte aus natürlichen Inhaltsstoffen und mit möglichst wenig Abfall anbieten
6. Kaufe Secondhand-Produkte ein!
Heutzutage ist es nicht mehr so schwer, qualitativ hochwertige und gut erhaltene Secondhand-Produkte zu finden. Das hilft nicht nur dem Planeten, sondern ist auch gut für dein Portemonnaie. Das gilt vor allem auch für Kinder, die nach 12 bis 18 Monaten aus ihren Kleidern herauswachsen. Capsule Wardrobes werden immer beliebter, ebenso wie Designer Secondhand-Websites wie Vestiaire Collective!
7. Shoppe bei nachhaltigeren Marken
Wenn du lieber etwas Neues kaufen willst, solltest du den Fokus auf ethische und ökologische Marken legen. Die Materialien sind hochwertiger und halten länger. Die Artikel werden umweltfreundlich hergestellt und haben so weniger negative Auswirkungen auf den Planeten. Und die ArbeitnehmerInnen werden fairer behandelt. Es lohnt sich also auf jeden Fall!
8. Konsumiere lokale, saisonale Lebensmittel
Neben der Verpackung kommt es auch auf die Herkunft und die Qualität unserer Lebensmittel an. Bio ist nicht alles… Lokal zu konsumieren ist eine der besten Dinge, die du im Alltag für die Umwelt tun kannst. Man verkürzt die Transportwege (die die Umwelt am meisten belasten), reduziert die Zwischenhändler und unterstützt zusätzlich die lokale Wirtschaft. Solche Produkte können manchmal etwas mehr kosten, dafür tut man etwas Gutes! Bei Farmy zum Beispiel werden die Produzenten mit grösster Sorgfalt ausgewählt. Du kannst dir deine Lebensmittel mit einer Garantie für Frische, Nachhaltigkeit und Transparenz liefern lassen.
9. Gestalte deinen Arbeitsplatz umweltbewusster
Auch am Arbeitsplatz kann man umweltfreundlicher sein! Genau wie zu Hause, ist es auch im Büro wichtig, das Licht auszuschalten, wenn man es nicht braucht. Denke daran, Lampen und Ladegeräte von Computern auszustecken und nutze dasselbe Blatt Papier zweimal für Notizen.
Ein Laptop verbraucht nur halb so viel Strom wie ein herkömmlicher Computer. Die umweltfreundlichere Wahl ist also ziemlich einfach!
10. Reise umweltbewusst in den Urlaub
Gib bei nahen Zielen ökologischeren Reisearten eine Chance. Der Zug ist immer noch die umweltfreundlichste Option. Behalte diese Alternative also im Hinterkopf, wenn du deinen nächsten Ausflug buchst.
Ausserdem solltest du darauf achten, was du in deinen Koffer packst. Wenn du mit weniger Gewicht reist, verringert sich der CO2-Ausstoss bei einer Flugreise erheblich! Vermeide auch die Mitnahme von Produkten, die vor Ort Müll verursachen (Einwegrasierer, Feuchttücher, Cremepackungen, Batterien…). In gewissen Ländern ist die Abfallentsorgung nicht so klar geregelt wie in der Schweiz.
Wir hoffen, dass du die ein oder andere Idee aus diesem Artikel mitnehmen kannst. Wenn dir ein Tipp gefällt, solltest du ihn auch deinen Freunden weitergeben . Und vergiss nicht, in deiner Umgebung über Umweltschutz zu sprechen. Auch das ist eine Möglichkeit, etwas für unseren Planeten zu tun. 🌿
Ähnliche Veröffentlichungen